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11. Dezember 2017
Die Klassen 5b und 5c im Atze Musiktheater
„Rico, Oscar und die Tieferschatten“

Die Klassen 5b und 5c waren im Atze Musiktheater und haben sich das Theaterstück Rico,Oscar und die Tieferschatten angeschaut.

Zu dem Theaterstück: Rico, ein Junge aus der Differbachstraße in Berlin-Kreuzberg, bezeichnet sich als „tiefbegabt“, weil ihm viele Dinge „aus dem Kopf herausfallen“. Als Rico eines Tages den „hochbegabten“ Oscar trifft, entwickelt sich zwischen den grundverschiedenen Jungs schnell eine Freundschaft. Doch plötzlich ist Oscar wie vom Erdboden verschwunden. Als Rico erkennt, dass sein Freund vom berüchtigten „ Aldi-Entführer“ gekidnappt wurde, muss er alle Ängste über Bord werfen, um seinen besten Freund zu retten.
Das Theaterstück hat den beiden Klassen gut gefallen und posierten stolz mit dem Hauptdarsteller (Rico) Ilja Pletner.


Die Klasse 5c behandelt gerade den Roman Rico,Oscar und die Tieferschatten im Deutschunterricht. Dieses Kinderbuch-Klassiker wurde 2009 mit dem „Deutschen Jugendliteraturpreis“ prämiert. Der Autor des Buches Andreas Steinhöfer wurde mit dem Erich-Käsner-Preis ausgezeichnet.

Bericht und Fotografien: Frau Stenzel


08. Dezember 2017

Erst am Boden, dann obenauf: Unsere Fußball-Mädchen erreichen trotz
härtester Konkurrenz die 2. Drumbo-Cup-Runde!


Glücklich und zurecht stolz auf eine großartige Leistungssteigerung: Unsere Fußball-Mädchen nach dem Erreichen der 2. Drumbo-Cup-Runde

Es bedurfte schon einer gehörigen Portion Optimismus, um nach dem ersten Spiel in der heutigen Auftaktrunde des Drumbo-Cups noch daran zu glauben, dass unsere Fußball-Mädchen diese Runde überstehen und die nächste erreichen würden. Doch unsere Spielerinnen bewiesen Nehmerqualitäten, rappelten sich nach einer deutlichen Auftaktniederlage wieder auf und schafften in einer wahren Todesgruppe das scheinbar Unmögliche!

Am Drumbo-Cup, Deutschlands größtem Hallenturnier für Schulfußball-Mannschaften, nehmen ungefähr 110 Schulen bei den Mädchen teil. In vier Gruppenphasen werden die glücklichen vier Teams ermittelt, die am großen Finaltag in der Sömmeringhalle um den Turniersieg spielen dürfen. Unsere Fußball-Mädchen waren in den letzten Jahren beim Drumbo-Cup sehr erfolgreich: Im Schuljahr 2012/2013 erreichten unsere Mädchenfußball-Pionierinnen sensationell die 4. Runde und landeten am Ende auf Rang 7. Auch in den Folgejahren konnten sich ihre Nachfolgerinnen bis auf eine Ausnahme immer für die 2. Runde qualifizieren.


Links: Torhüterin Erva und Abwehrspielerin Meryem (hier beim Pass-Training beim Einspielen)
bekamen heute erheblich mehr zu tun als beim Hallenturnier-Sieg in Marzahn!
Rechts: Kapitänin Yasmin rüttelte ihr Team mit einem beherzten Vorstoß gegen die Käthe-Kollwitz-Grundschule auf

War das Erreichen der 2. Runde vor einigen Jahren noch eine überschaubar schwierige Pflichtübung, ist das Überstehen der 1. Runde längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Das Niveau im Mädchen-Schulfußball ist spürbar gestiegen: Auf reine Anfänger-Mannschaften trifft man immer seltener. Auch die Turnierorganisatorinnen trugen ihren Teil dazu bei, die Schwierigkeitsstufe zu erhöhen: Im letzten Jahr mussten unsere Fußball-Mädchen mit der Möwensee-Grundschule den Drittplatzierten des Vorjahresturniers aus dem Wettbewerb werfen und auch in dieser Spielzeit hätte die Aufgabe kaum schwieriger ausfallen können: Neben der Paul-Schneider-Grundschule aus Lankwitz, die als erstmaliger Gegner für unser Team eine große Unbekannte war, traten in der Gruppe unserer Fußball-Mädchen die Stechlinsee-Grundschule aus Friedenau und die Käthe-Kollwitz-Grundschule aus Lichtenrade an. Letztere ist seit Jahren Berlins führende Mädchen-Schulfußballmannschaft und hat den Drumbo-Cup bereits dreimal gewonnen. Im letzten Jahr wurde die Schule jedoch „nur“ Fünfte und landete damit hinter der Stechlinsee-Grundschule, die den 4. Platz belegte!


Links: Yasmin führt ihr Team zum Schusstraining
Rechts: Nach schwachem Start im Auftaktspiel gewann Dunia im entscheidenden Duell mit der Stechlinsee-Grundschule nahezu jeden Zweikampf im Mittelfeld!

Eine solch stark besetzte Gruppe sorgte nicht nur bei Trainer Herrn Kohler, sondern auch bei den Übungsleitern der Stechlinsee-Grundschule und der Käthe-Kollwitz-Grundschule für Stirnrunzeln, bedeutete das doch, dass eine von drei stark eingeschätzten Mannschaften bereits sehr früh aus dem Drumbo-Cup ausscheiden würde – denn nur zwei Teams konnten sich für die nächste Runde qualifizieren.

Zunächst waren unsere Fußball-Mädchen noch in der Zuschauerrolle und beobachteten die präzise vorgetragenen Angriffsbemühungen der Stechlinsee-Grundschule gegen die Paul-Schneider-Grundschule. Mit schnörkellosen Doppelpässen erspielten sich die Schönebergerinnen Chance um Chance und besiegten den hoffnungslos überforderten Gegner mit 7:0.


Emily und Hajrija (Bild links) sowie Ersatztorhüterin Hiloa (Bild rechts) konnten gegen die Paul-Schneider-Grundschule wertvolle Spielpraxis sammeln

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Anschließend war unsere Auswahl an der Reihe und traf damit gleich im ersten Spiel auf die Käthe-Kollwitz-Grundschule. Nach vielen vergeblichen Versuchen war unseren Fußball-Mädchen bei einem Soccer-Turnier im September zum ersten Mal ein Sieg gegen diesen jahrelang übermächtigen Gegner gelungen – und entsprechend zuversichtlich war Herr Kohler, dem Favoriten auch heute ein Bein stellen zu können. Er stellte sein Team daher sehr offensiv auf, doch Erva (5a) im Tor, Meryem (5a) in der Abwehr, Dunia (6a) im Mittelfeld sowie Sham (5b) und Yasmin (5a) im Sturm verschliefen den Beginn der Partie komplett. Stets einen Schritt zu spät und auch gedanklich viel zu langsam, fanden unsere Fußball-Mädchen überhaupt nicht in die Begegnung und liefen nur hinterher. Schnell führte der Gegner mit 3:0 und ein Debakel bahnte sich an! Doch Yasmin nahm sich schließlich ein Herz, eroberte am rechten Flügel den Ball, dribbelte sich gekonnt durch die gegnerischen Reihen und netzte zielstrebig zum 1:3 ein! Damit weckte unsere Kapitänin ihre Mitspielerinnen auf und zeigte, dass unser Team mithalten kann – wenn denn alle Akteurinnen wach, aktiv und präsent sind! Eine kurzzeitig möglich erscheinende Aufholjagd wurde dann allerdings durch den Treffer zum 1:4-Endstand unterbunden.


Links: Sham, Emily, Hajrija und Meryem im fachlichen Austausch - Rechts: Ein echtes Team: Erva, Emily und Meryem

Viel Zeit, um mit der Niederlage zu hadern, blieb unseren Fußball-Mädchen anschließend nicht, denn nach kurzer Pause folgte bereits das Aufeinandertreffen mit der Paul-Schneider-Grundschule. Ein Sieg war absolute Pflicht, um die Chance auf ein Weiterkommen aufrecht zu erhalten. Entsprechend dominant gingen unsere Spielerinnen in das Spiel und fanden in der ungeordneten Abwehr des Gegners häufig Lücken. Zunächst wollte jedoch kein Tor gelingen, da Sham beim Torabschluss sehr unglücklich agierte und reihenweise beste Torgelegenheiten ungenutzt ließ. Glücklicherweise sprang Yasmin in die Bresche, umkurvte nach schönem Zuspiel von Meryem ihre Gegenspielerinnen und vollendete überlegt zum Führungstreffer! Mit dieser Führung im Rücken fiel sichtlich die Anspannung von unseren Fußball-Mädchen ab. Dunia fand immer besser in das Turnier und erzielte nach einem fantastischen Sololauf das 2:0. Und Sham traf nun, nachdem sie zuvor in viel einfacheren Situationen gescheitert war, aus sehr spitzem Winkel zum 3:0! Dank dieser klaren Führung konnte nun auch gewechselt und Emily (5a), Hiloa (5b) und Hajrija (6b) noch Spielpraxis ermöglicht werden.


Yasmin beim Schusstraining im Duell mit Hiloa - gespannt beobachtet von ihren Mitspielerinnen

Die Käthe-Kollwitz-Grundschule gewann anschließend auch die Begegnung gegen die Stechlinsee-Grundschule sicher mit 2:0. Damit hatten unsere Fußball-Mädchen ein echtes Endspiel gegen die Stechlinsee-Grundschule: Mit einem Sieg würden sie die nächste Runde erreichen, bei einem Unentschieden oder einer Niederlage dagegen aus dem Drumbo-Cup ausscheiden. Herrn Kohlers eindringlichen Appell, diesmal anders als in der Auftaktpartie von Beginn an hellwach zu sein, setzten die Spielerinnen eindrucksvoll um: Sofort erarbeiteten sich Dunia, Sham und Yasmin ein Übergewicht im Mittelfeld und näherten sich mit aggressivem Pressing schnell dem gegnerischen Tor! Sham fand genau im richtigen Moment ihre Knipser-Qualitäten wieder und traf nach Dunias Vorlage zur umjubelten frühen Führung. Und ehe der konsternierte Gegner wusste, wie ihm geschah, legte Yasmin ihrer Sturmpartnerin den Ball so gekonnt auf, dass Sham auf 2:0 erhöhte!


Links: Sham (links) fand im entscheidenden Spiel ihre Treffsicherheit wieder - Rechts: Dunia bringt Emily die neuesten Gesten bei

Doch noch waren neun Minuten zu spielen – und der Gegner, der nun seinerseits zwei Treffer für das Erreichen der nächsten Runde benötigte, versuchte, den Druck zu erhöhen. Zunächst gelang es unseren Fußball-Mädchen noch, das Geschehen fernab des eigenen Tores zu halten und sich sogar Chancen für eine noch höhere Führung zu erspielen, doch nach einer unglücklichen Abwehraktion von Meryem konnte der Kontrahent auf 1:2 verkürzen. Nun begann in den letzten Minuten das große Zittern, denn ein weiteres Gegentor hätte das Aus bedeutet! Herr Kohler reagierte und beorderte Yasmin zur Unterstützung von Meryem zurück in die Abwehr. Mit ihren Kräften eigentlich am Ende, wuchsen unsere Fußball-Mädchen in dieser kritischen Situation über sich hinaus. Dunia etwa gewann nahezu jeden Zweikampf und schaffte es, mit weiten Bällen auf Sham die gegnerischen Angriffsversuche immer wieder zu unterbrechen. So kam der Gegner kaum zu klaren Chancen – eine der wenigen vergab er zehn Sekunden vor Abpfiff der Partie! Dann endlich war das Spiel vorbei und unsere Spielerinnen konnten, sofern sie noch die Kraft dafür hatten, den Einzug in die nächste Runde bejubeln!


Gut gelaunt präsentieren sich unsere Fußball-Mädchen vor Turnierbeginn - und von den Anstrengungen gezeichnet, aber glücklich bei der Siegerehrung!

Gemeinsam mit der Käthe-Kollwitz-Grundschule erreichten unsere Fußball-Mädchen damit die 2. Runde, während der Vorjahresvierte ausgeschieden ist. Sich in einer so schwierigen Gruppe gegen solch einen starken Gegner durchgesetzt zu haben ist eine großartige Leistung unserer Fußball-Mädchen! Besonders hervorzuheben ist dabei die Mentalität unserer Spielerinnen, die sich von der deutlichen Auftaktpleite nicht entmutigen ließen, sondern weiter an ihre Chance glaubten und im entscheidenden Duell mutig und kraftvoll auf den Sieg spielten! Entsprechend stolz war dann auch Herr Kohler auf seine Schützlinge und lud sie noch zum Bäckerei-Café ein. Frisch gestärkt mit kalten Getränken und süßen Leckereien feierten unsere Spielerinnen dort ihren Triumph! Jetzt freuen sie sich schon auf die 2. Runde des Drumbo-Cups, die im Januar stattfinden wird. Zunächst werden sie aber am Mittwoch beim Sepp-Herberger-Tag des BFV aktiv sein und am Dienstag kommender Woche bei der Hallenturnier-Endrunde von „Integration durch Sport“, dem Turnier der Siegerinnen, antreten.


Verdiente Belohnung: Unsere Fußball-Mädchen feiern ihren Erfolg im Bäckerei-Café!

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

07. Dezember 2017
Handwerksunterricht zu Weihnachten

Christopher aus der Klasse 6a berichtet:
Wir, die Klasse 6a, war am vergangenen Mittwoch mit Fr. Zietz und Herrn Krienke in der Gartenarbeitsschule, um Weihnachtsgestecke zu basteln. Zuerst wurden aus Bienenwachsplatten Kerzen gedreht, danach durften wir und eine Holzscheibe nehmen und haben diese mit Tanne, Fichten, getrockneten Blumen, Krampen und Tonsternen dekoriert. Das hat viel Spaß gemacht und die Ergebnisse waren sehr schön. Die Gestecke durften wir dann als Adventsgesteck mit nach Hause nehmen.


Bericht: Christopher (Klasse 6a) - Fotografien: Herr Krienke

07. Dezember 2017
Die Klasse 5C schmückt den Weihnachtsbaum

Der Weihnachtsbaum oder Christbaum ist weltweit das am weitesten verbreitete Symbol des Weihnachtsfestes.

Die Klasse 5C hatte dieses Jahr wieder das Vergnügen den Weihnachtsbaum für die Schule zu schmücken. Es hat uns richtig Spaß gemacht und der Baum ist sehr hübsch geworden.

Bericht und Fotografien: Frau Stenzel

06. Dezember 2017
Die Willkommensklasse beim Berliner Büchertisch

Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey begrüßt die Schulklassen

Zum Nikolaustag am 6. Dezember waren wir beim Berliner Büchertisch eingeladen. Anlass war die feierliche Eröffnung eines neuen Buch-Verschenkregals und der Umzug vom Mehringdamm in die Richardstraße in Rixdorf/Neukölln. Von dem neuen Regal dürfen sich Kinder und Jugendliche täglich kostenlos ein Buch mitnehmen. Allein dafür lohnt sich die weite Anreise mit der U7 von Richard-Wagner-Platz bis Karl-Marx-Straße.

Die Neuköllner Bürgermeisterin Frau Dr. Franziska Giffey eröffnete das neue Regal und brachte Buchspenden ihrer eigenen Kinder mit, darunter ein Buch von den Olchis und Selma Lagerlöfs Nils Holgersson. Sie erzählte den Kindern, wie wichtig das Lesen sei: „Wer viel liest, wird besser im Sprechen und besser im Schreiben“. Viel Spaß mache es auch, gemeinsam mit den Eltern oder Geschwistern zu lesen. Das Buch-Verschenkregal beschrieb sie den Kindern als ein „Zauberregal, das sich immer wieder mit neuen Büchern füllen wird“.


Links: Die Schüler basteln Lesezeichen - Rechts: Syheon zeigt seine Lesezeichen

Möglich sind solche Aktionen allein durch Spenden. Jeder, der gut erhaltene Bücher abgeben möchte, kann sie in der Richardstraße vorbei bringen. Ab einer Menge von 100 Stück werden die Bücher auch kostenlos von zu Hause abgeholt. Der Berliner Büchertisch ist ein gemeinnütziger Verein, der sich der Leseförderung widmet, aber auch Bibliotheken und Institutionen mit Büchern ausstattet.

Für uns hatte sich Kaja Wesner, die für Schülergruppen zuständig ist, ein besonderes Programm ausgedacht. An einem großen Tisch standen unterschiedlichste Bastelmaterialien bereit, dort konnten die Kinder unter Anleitung bunte Lesezeichen basteln. Anschließend gab es in der gemütlichen Leseecke eine Lesung mit freiwilligen Vorlesern. Sorgsam hatte Kaja Bilderbücher mit wenig Text ausgesucht, die auch für unsere Sprachanfänger gut verständlich waren. Am Ende ging es dann zu dem neuen Regal, wo die Schüler in Ruhe stöbern und sich ihr Lieblingsbuch aussuchen konnten. Die U-Bahnfahrt zurück ging plötzlich ganz schnell vorbei, da sich alle bereits in ihre Bücher vertieften.


Links: Ehrenamtliche lesen vor - Rechts: Für jedes Kind ein Buchgeschenk

Und so berichten die Schüler der Willkommensklasse, wir geben diesmal die Texte unkorrigiert wieder. So erkennt man am besten, wie schwer es ist, die deutsche Sprache zu lernen, und welch große Fortschritte einzelne Schüler schon gemacht haben.

Ilias aus Polen, seit sieben Monaten in Deutschland:
Heute waren wir im Rixdorf. Wir haben gefährt mit U7. In Rixdorf ist Berliner Büchertisch. Im Berliner Büchertisch war Bürgermeisterin. Wir haben bekommen die Bücher. Wir haben ins Spielplatz gegangen. Der Ausflug war gut.

Syheon aus Korea, seit sieben Monaten in Deutschland:
Wir sind nach Rixdorf gefahren. Da habe ich Lesezeichen gebastelt. Ich habe in einem Buch gelesen. Eine Frau hat sehr lustig vorgelesen. Das Buch war „Zehn kleine Hexenkinder“. Und wir sind auf einen Spielplatz gegangen, das war gut, und ich denke, das war ein gutes Spiel.

Anoushka aus Indien, seit acht Monaten in Deutschland:
Die Bücher waren wirklich interessant. Es gab Bücher in allen Sprachen. Das Buch, das ich ausgewählt habe, ist Prinzessin Lillifee. Ich habe einige Seiten gelesen, es dreht sich alles um Prinzessin Lillifee. Es war sehr nett in Berliner Büchertisch.

Wir bedanken uns beim Berliner Büchertisch für die Buchgeschenke. Wer selbst spenden möchte schaut am besten auf die Homepage http://buechertisch.org

Bericht: Iias, Syhein, Anoushka und Frau Posth - Fotografien: Frau Posth


05. Dezember 2017

Unsere Fußball-Mädchen räumen ab:
1. Platz beim Hallenturnier in Hellersdorf!


Die stolzen Turniersiegerinnen mit Urkunden, Medaillen und Pokal

In beeindruckender Manier starteten unsere Fußball-Mädchen in die diesjährige Hallensaison: Beim Turnier von „Integration durch Sport“ in Hellersdorf stürmten die Fünft- und Sechstklässlerinnen mit begeisterndem Offensivfußball auf den 1. Platz! Bereits vor dem letzten Spiel war dem Team um Kapitänin Yasmin (5a) der Turniersieg sicher!

Mit solchen Erfolgen hatte Trainer Herr Kohler in dieser Spielzeit eigentlich nicht gerechnet, denn zu Schuljahresbeginn mussten die Fußball-Mädchen die Abgänge zahlreicher wichtiger Spielerinnen verkraften: Rekordspielerin und -torschützin Alaa hatte ihre Grundschulzeit beendet, Torhüterin Ragad musste durch einen Umzug die Schule wechseln und auch die beiden begabtesten Viertklässlerinnen Anna und Ashley zogen leider in weit entfernte Stadtteile. Noch im September verließ dann mit Zara eine weitere hochbegabte Fünftklässlerin umzugsbedingt unsere Schule.


Links: Torhüterin Erva passt beim Aufwärme sicher zu Meryem - Rechts: Ob Emily Meryems Pass zu Yasmin verhindern kann?

Doch trotz dieser schwerwiegenden Verluste wurde nicht gejammert! Voller Elan starteten die verbliebenen Fünftklässlerinnen in die neue Saison und erhielten Verstärkung von den neu an unsere Schule gekommenen Geschwistern Hiloa (5b) und Dunia (6a) sowie von Hajrija (6b), die sich in ihrem letzten Grundschuljahr noch der AG anschließen wollte. Dunia entpuppte sich sofort als Bereicherung für das Team und hatte großen Anteil daran, dass unsere Fußball-Mädchen beim Soccer-Turnier im September ungeschlagen blieben und erstmals mit der Käthe-Kollwitz-Grundschule Berlins führende Mädchen-Schulfußballmannschaft bezwingen konnten! Hiloa ließ sich zusammen mit Erva (5a) in den letzten Wochen für den vakanten Posten der Torhüterin ausbilden und Hajrija erwies sich als flinke und durchsetzungsstarke Abwehrspielerin. Das war besonders erfreulich, denn es ist eher selten, dass solche „Spätstarterinnen“ in der Mädchenfußball-AG mit den schon länger aktiven Spielerinnen mithalten können.


Links: Meryem und Sadiye überlegen: Was hat Dunia wohl vor? - Rechts: Torhüterin Erva kassierte in drei Spielen kein einziges Gegentor!

Die Neuzugänge sorgten auch dafür, dass das ohnehin hohe Trainingsniveau noch weiter stieg: Dunia etwa trumpfte in ihren ersten Trainingsspielen so sehr auf, dass sie damit zunächst für Frust bei Spielerinnen wie Yasmin sorgte, dann aber deren Ehrgeiz entfachte: Genervt davon, dass Dunia ständig an ihr vorbeikam, biss sich unsere Kapitänin von nun an in jeden Zweikampf – und ging immer häufiger als Siegerin aus diesen hervor! Da zudem die Grundlagen wie Pass, Ballannahme und Torabschluss mittlerweile sehr gut beherrscht werden, konnten auch zunehmend komplexe technische und taktische Übungen in das Trainingsgeschehen integriert werden.


Links: Abwehrspielerin Sadiye ließ hinten nichts anbrennen und schaltete sich immer wieder in die Angriffe mit ein
Rechts: Neuzugang Hajrija konnte sich über ein gelungenes Debüt als Abwehrspielerin freuen

Mit diesen positiven Trainingseindrücken im Gepäck machten sich unsere Fußball-Mädchen heute wieder einmal auf den Weg zur Bücherwurm-Grundschule in Hellersdorf. Diese am östlichen Stadtrand gelegene Schule hatte sich trotz der weiten Anfahrt in den letzten Jahren als gutes Pflaster für unsere Mannschaft erwiesen: Im Januar 2015 feierten unsere Spielerinnen dort ihren allerersten Turniersieg und beim Turnier im letzten Schuljahr landeten sie knapp hinter der Friedrichsfelder Grundschule auf dem 2. Rang. Dieser von einem ambitionierten Vereinstrainer betreute Gegner war auch heute wieder mit von der Partie, außerdem der Gastgeber, der Grüne Campus Malchow aus Lichtenberg und etwas überraschend an diesem abgelegenen Ort auch eine Bekannte aus Charlottenburg, die Charles-Dickens-Grundschule.


Links: Meryem und Yasmin überzeugten mit bissig geführten Zweikämpfen und erfolgreichen Torabschlüssen
Rechts: Dunia zeigte als zentrale Mittelfeldspielerin eine beeindruckende Präsenz

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Der Grüne Campus Malchow war der erste Gegner für unsere Fußball-Mädchen. Im Tor stand unsere neue Nummer 1 Erva, die Abwehr bildeten Sadiye und Meryem (beide 5a), im Mittelfeld lief Dunia auf und im Sturm startete Sham (5b) neben Yasmin. Auf der Bank nahmen zunächst Emily (5a), Hiloa und Hajrija Platz. Gegen überforderte Lichtenbergerinnen übernahmen unsere Fußball-Mädchen sofort das Kommando, obwohl noch längst nicht alles klappte. Dunia etwa musste sich zunächst an das große Spielfeld gewöhnen und agierte ungewohnt zögerlich. Doch bereits nach 40 Sekunden sorgte Yasmin für die frühe Führung und nahm damit ihren Mitspielerinnen die Nervosität. In einer einseitigen Begegnung erzielte Sham schließlich einen lupenreinen Hattrick zum 4:0-Endstand – und hätte auch gut und gerne doppelt so viele Tore schießen können! Aufgrund der klaren Verhältnisse konnte auch früh gewechselt und Emily und Hajrija Spielpraxis ermöglicht werden. Für letztere war es das Debüt im Trikot unserer Schule!


Links: Gleich im ersten Spiel gelang Sham ein lupenreiner Hattrick - Rechts: Sham und Meryem im fachlichen Austausch

Größere Schwierigkeiten erwartete Herr Kohler im zweiten Spiel gegen die Friedrichsfelder Grundschule, die im Vorjahr unseren Fußball-Mädchen im letzten Spiel noch den Turniersieg entrissen hatte. Die damaligen Sechstklässlerinnen waren nun bei unserem Kontrahenten allerdings nicht mehr an Bord, dafür aber eine ihre Mitspielerinnen weit überragende Viertklässlerin, die bereits in der Berliner Landesauswahl aktiv ist. Bei früheren Turnieren hatte Herr Kohler oft auf das taktische Mittel zurückgegriffen, solche herausragenden Gegenspielerinnen durch eine Mittelfeld-Akteurin komplett in Manndeckung zu nehmen. Das hatte auch immer funktioniert, war jedoch zu Lasten der eigenen Angriffsbemühungen gegangen. Heute beließ er es daher bei einer intensiven Bewachung durch Abwehrspielerin Sadiye in der gefährlichen Zone, um das eigene Offensivspiel nicht zu hemmen. Dieser Schachzug ging perfekt auf: Yasmin und Sham beschäftigten mit aggressivem Pressing die gegnerische Defensive so gut, dass das Spielgeschehen weit von Ervas Tor entfernt stattfand! Nur zweimal kam jene starke Spielerin zum Abschluss – und dank der guten Abwehrarbeit von Dunia, Sadiye und Meryem jeweils nur aus unmöglichem Winkel. Unsere Offensivabteilung war da wesentlich torgefährlicher und so war es im Grunde nur eine Frage der Zeit, bis unser Team in Führung ging. Den goldenen Treffer zum hochverdienten 1:0-Sieg erzielte wiederum Yasmin, die bisher nicht ganz so häufig wie andere Stürmerinnen getroffen hatte, aber eben eine Expertin für die besonders wichtigen Tore ist! Dieser Sieg war übrigens der 100. in der Geschichte unserer Mädchenfußball-AG. Von der 100. Niederlage sind unsere Spielerinnen dagegen noch fast 40 Pleiten entfernt!


Links: Meryem baute das Spiel mit präzisen Pässen von hinten auf und traf im letzten Spiel selbst
Rechts: Kapitänin Yasmin traf zweimal zum wichtigen 1:0 und bereitete einmal den Führungstreffer vor

Da bei Punktgleichheit der direkte Vergleich entscheiden sollte, hatten unsere Fußball-Mädchen mit dem Sieg gegen den schärfsten Konkurrenten einen großen Schritt Richtung Titelgewinn gemacht, denn nun mussten aus den beiden abschließenden Begegnungen mit der Charles-Dickens-Grundschule und der Bücherwurm-Grundschule nur noch drei weitere Zähler eingefahren werden, um den 1. Platz zu sichern. Hochmotiviert und mit unveränderter Aufstellung traten unsere Fußball-Mädchen gegen die Charles-Dickens-Grundschule an und ließen diesem bis dahin gefällig aufspielenden Gegner nicht den Hauch einer Chance! Aus dem konsequent vorgetragenen Angriffspressing gab es für die am Olympiastadion gelegene Schule kein Entrinnen und auch spielerisch war der Auftritt unserer Spielerinnen ein Genuss! Das 1:0 fiel beispielsweise nach einem großartigen Pass von Yasmin in den Rückraum, wo die mittlerweile mit unglaublicher Präsenz aufspielende Dunia überlegt vollstreckte. Kurz darauf erhöhte Yasmin zum 2:0, ehe Sham ein Eigentor erzwang und dann selbst zum 4:0-Endstand traf – ein auch in dieser Höhe absolut verdienter Sieg!


Links: Gespanntes Warten auf den Turnierbeginn - Rechts: Beste Freundinnen - und tolle Fußballspielerinnen!

Damit standen unsere Fußball-Mädchen nach drei Siegen in drei Spielen bereits vor der letzten Partie als Turniersieger fest – das hatte es bisher erst einmal, beim allerersten Turniersieg an selber Stelle, gegeben. Im Duell mit der Bücherwurm-Grundschule, die bislang dreimal 0:0 gespielt hatte, durften daher die bis dahin etwas kürzer gekommenen Mädchen auflaufen: Hiloa feierte ihr Debüt im Tor, die bis dahin zweimal eingewechselten Emily und Hajrija kamen nun von Beginn an in der Abwehr zum Zug und die bisherigen Abwehrkräfte Sadiye und Meryem konnten sich nun, unterstützt von Mittelfeld-Motor Dunia, im Angriff austoben. Trotz dieser zahlreichen Wechsel dominierten unsere Spielerinnen auch diese Begegnung, doch die sehr gute Torhüterin des Gegners verhinderte zunächst einen Gegentreffer. Im Lauf des Spiels wurden Yasmin und Sham noch eingewechselt, um den Druck weiter zu erhöhen. In Führung ging dann jedoch mit der ersten Offensivaktion überhaupt und eher zufällig der Gegner, aber auch davon ließen sich unsere Fußball-Mädchen nicht aus der Ruhe bringen: Mit einem satten Schuss konnte Meryem die bis dahin unbezwungene gegnerische Torhüterin erstmals überwinden. Nach diesem Treffer zum 1:1 erspielten sich unsere Fußball-Mädchen nach tollen Ballstafetten viele weitere Chancen, doch blieb es letztlich beim für die Bücherwurm-Grundschule sehr schmeichelhaften Unentschieden.


Links: Torhüterin Erva freut sich auf die Siegerehrung - Rechts: In Wartestellung: Unsere Spielerinnen kurz vor der Medaillenübergabe

Bei der Siegerehrung konnten es unsere Fußball-Mädchen dann kaum erwarten, den goldenen Siegerpokal in Empfang zu nehmen. Der vierte Turniersieg in der Geschichte unserer Mädchenfußball-AG ist dabei ein ganz besonderer, denn es ist der erste, der ohne die Mitwirkung der langjährigen Führungsspielerin Alaa zustande kam. Damit bewiesen unsere Fußball-Mädchen wieder einmal, dass die Erfolge der Mädchenfußball-AG nicht der individuellen Klasse einer einzigen Spielerin zu verdanken sind, sondern die gemeinschaftliche Leistung aller AG-Teilnehmerinnen widerspiegeln, im Training wie im Wettkampf.

Nach diesem fantastischen Auftakt in die Hallensaison freuen sich unsere Spielerinnen bereits auf die nächsten Aufgaben: Bereits am Montag treten sie zur 1. Runde des Drumbo-Cups an. Außerdem werden unsere Spielerinnen am kommenden Mittwoch erstmals beim Sepp-Herberger-Tag des Berliner Fußball-Verbands mit dabei sein und am 12. Dezember werden sie bei der Hallenturnier-Endrunde antreten, dem Turnier der Besten, für das sie sich durch den heutigen Turniersieg qualifiziert haben!


Ein tolles Team: Yasmin, Meryem, Sham, Emily, Sadiye, Hajrija, Dunia und Hiloa

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

04. Dezember 2017
Die Willkommensklasse in der C/O Fotogalerie

Die Willkommensklasse vor der C/O Fotogalerie


Herkunft und Biografie, das waren die Stichworte für die Projektvorschläge, die unsere Klasse in der neuen Ausschreibung an das Bezirksamt Charlottenburg richten konnte. Unter vielen Ideen fiel unsere Wahl in diesem Jahr auf die C/O Fotogalerie, deren Abteilung „Education“ sich intensiv der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen widmet, unter ihnen auch viele Geflüchtete.


Links: Die Schüler entwickeln ihre Ideen - Rechts: Steckbriefe werden erstellt

13 Kinder aus 9 verschiedenen Nationen in Berlin, das war der Ausgangspunkt für unsere viertägige Projektarbeit.
Zunächst wurden die Schüler mit dem Medium Fotografie vertraut gemacht. In den Räumen von C/O Education in der Hardenbergstraße durften durften sie als Erstes in Bildbänden stöbern, um die vielfältigen Möglichkeiten der Portraitfotografie zu erkunden.
Dann bekam jedes Kind eine Lumix Kamera ausgehändigt, es wurden Teams gebildet, und die Kinder fotografierten sich gegenseitig.
Unter der Anleitung von Greta Kühnast, der Leiterin des Workshops, und Constanze Flamme, der Fotografin, entdeckten sie ungeahnte neue Perspektiven und entwickelten einen ganz neuen Blick auf die Persönlichkeiten ihrer Mitschüler. Später in der Woche wurde dann der Arbeitsauftrag „Emotionen“ ausgegeben. Welche Emotionen lassen sich gut darstellen? Wie zeige ich Freude, Trauer, Wut, Kraft?
In den großzügigen Räumen der Galerie gab es viele Möglichkeiten für die Inszenierung der Fotos. Und während die einen experimentierten, lernten die anderen Sprachanfänger neue Adjektive wie „betrübt, erschrocken, verlegen“, die sich durch die spielerische Darstellung viel schneller einprägen.


Links: Unser neuer Schüler Viseth aus Kambodscha auf dem Ausflug nach draußen - Rechts: Die Emotionen werden analysiert

Die Fotografin Constanze Flamme schildert ihre Eindrücke so:
„Der Workshop mit den Kindern der Willkommensklasse hat trotz Sprachbarrieren große Freude bereitet. Es zeigte sich einmal wieder, welchen Zauber und Bestärkung die Fotografie für die eigene Entwicklung bedeutet. Es ist toll die Entwicklung der Kinder in den vier Tagen zu sehen, in ihren eigenen Bildern und in dem abschließenden Porträt. Wenn ich mit Ruhe und Abstand auf die Porträts schaue, berührt mich die Stärke, die in dem entschleunigten Moment liegt.
In dem Akt des Fotografierens liegt auch eine Zärtlichkeit, die mich eng mit den Kindern verbindet.“

Greta Kühnast schreibt: „Das Ziel des Fotoworkshops ist es, die TeilnehmerInnen auf eine spielerische Weise mit dem Genre Portrait bekannt zu machen. Wir hoffen, dass sich jedes Kind mit dem eigenen persönlichen Portrait identifizieren und dieses mit nach Hause nehmen kann.“


Links: Syheon aus Korea - Mitte: Mohamad mit Spiderman - Rechts: Khadija mit einem Talisman

Neben der lebhaften Arbeit mit den experimentierfreudigen Kindern war es für die Fotografin nicht leicht, sich auf die ausdrucksstarken Einzelportraits zu konzentrieren. Für diese Bilder im Studio vor schwarzem Hintergrund sollten alle Schüler Gegenstände aus ihrer Heimat mitbringen, die ihnen besonders wichtig sind. Nicht alle konnten etwas finden, aber es kam doch eine vielfältige Auswahl zusammen.
Alexis hatte antikes Holzspielzeug aus Mexiko, Anoushka Tücher aus Indien, Syheon Bambusstäbchen und eine Dose Kimchi aus Korea. Für Malak war das Wichtigste ihr Handy, Khadija hatte ihre Lieblingspuppe dabei, Matej einen braunen Teddybär und Mohamad eine Spiderman Figur. Wir sind gespannt auf die Portraits, im Moment werden sie noch ausgedruckt, um dann in einer Ausstellung in der Schule präsentiert zu werden.

Wir danken der C/O Galerie mit Greta Kühnast und Constanze Flamme für eine erlebnisreiche Woche!


Bericht und Fotografien: Frau Posth

01. Dezember 2017
Der Vorlesewettbewerb 2017

Die TeilnehmerInnen Greta, Orelia, Maram, Noha, Niels und Kaancan stellen sich vor - Kaancan liest vor

Kaancan und Niels aus der Klasse 6a berichten:
Am Mittwoch , den 29. November, fand in der Schule der Schulentscheid für den Vorlesewettbewerb statt. Die sechs Teilnehmer aus den 6. Klassen waren Greta, Orelia, Maram, Noha, Niels und Kaancan. In der 1.ten Runde lasen sie ihre selbst mitgebrachten Bücher vor. In der 2ten Runde wurde ein unbekanntes Buch vorgelesen, dabei musste man zwei Minuten lesen. Die Lesepaten, Fr. Hellmann, Fr. Zietz , Hr. Krienke und Hr. Streich bewerteten die Teilnehmer. Kaancan las aus "Dem Geheimnis von Six" vor und gewann den Wettbewerb. Greta stellte "Ostwind" vor und wurde Zweite. Orelia las aus einem Band der drei !!! vor und Nils aus "Die Zeitdetektive". Obwohl einige Schüler ihm mehr Punkte gegeben hätten, belegte er knapp hinter Orelia (3. Platz) den 4. Platz. Maram stellte auch ein Buch der drei !!! vor und Noha brachte das Buch "Das doppelte Lottchen" mit.

Die ersten drei Plätze gewannen Buchgutscheine. Als Kaancan hörte, dass er den ersten Platz belegt hatte, brach er in Freudentränen aus. Kaancan ist jetzt in der nächsten Runde " Die besten Schüler aus Charlottenburg"!


Die Jury hat entschieden und unser Schulleiter Herr Streich verkündet das Ergebnis

Große Freude bei allen Beteiligten und Freudentränen bei Kaancan, dem Sieger des Lesewettbewerbes

Bericht: Kaancan und Niels (6a) - Fotografien: Herr Krienke

28. November 2017
Im Rausch der Farben:
Die Klasse 3b besucht die Ausstellung von Fahrelnissa Zeid in der Kunsthalle

Die Klasse 3b wird mit der Biografie Fahrelnissa Zeids bekannt gemacht

Yagmur aus der Klasse 3b berichtet:
Wir haben die Deutsche Bank Kunsthalle besucht. Dort ist die Ausstellung von einer türkischen Künstlerin. Sie heißt Fahrelnissa Zeid. Sie hatte manchmal nicht so schöne und manchmal schöne Erlebnisse. Ihr Bruder war zum Beispiel im Gefängnis.
Fahrelnissa war eine Prinzessin, weil sie den Prinzen von Persien geheiratet hatte. Sie ist in vielen Ländern gewesen. Als sie in London war, hat das Volk in Persien gesagt, wir brauchen keinen König mehr. Dann wurde sie wieder eine normale Frau. Fahrelnissa musste Essen kochen. Sie konnte nur Hähnchen kochen. Als da noch Teile von Knochen übrig waren, hat Fahrelnissa einige der Knochen angemalt. Bei einem Bild hat sie eine Fliege, die am Bild entlang flog, mit dem Pinsel verfolgt. Sie hat das Bild My Hell genannt. Das Bild hat sie 1951 gemalt. Das Bild ist über 5m lang und sie hat viele Farben verwendet.
Wir haben auch gemeinsam ein großes Bild gemalt. Es war super toll.


Die Klasse 3b im Bann der Bilder: In den Farbwogen Fahrelnissa Zeids gibt es viel zu entdecken

Von den dynamischen Farbwirkungen beeindruckt setzen die Kinder das Gesehene praktisch um

Bericht: Yagmur (Klasse 3b) - Fotografien: Herr Post

29. November 2017
Soziales Lernen mal anders

An vielen Stationen lernen die Kinder Grenzen zu setzen

Mit allen dritten Klassen besuchte die Mitarbeiter der OASE Frau Voutsis und Herr Müller vom freien Träger tandemBTL die interaktive Wanderausstellung „Echt stark“ im Spielhaus in der Schillerstraße.
Jungen und Mädchen erfahren, dass sie Rechte haben und Erwachsene nicht über sie verfügen können. In der Ausstellung lernen die Kinder in bestimmten Situationen Grenzen zu setzen und NEIN zu sagen. Sie werden darin bestärkt, dieses Recht auch gegenüber Erwachsenen wahrzunehmen, besonders dann, wenn die Berührung unangenehm ist.
Dieses lernen und üben sie in den sechs Stationen: „Mein Körper gehört mir“. „Ich darf mir Hilfe holen“, Ich vertraue meinem Gefühl“, „Schlechte und gute Geheimnisse“, „Ich darf NEIN sagen“ sowie „Schlechte und gute Berührungen“.


Die Kinder an den verschiedenen Stationen

Bericht und Fotografien: Frau Voutsis und Herr Müller

28. November 2017
Die 1/2 f war in der Gartenarbeitsschule

Die Kinder auf der Suche nach Igelverstecken

Wir waren in der Gartenarbeitsschule und haben Igel aus Ton gemacht. Wir haben auch ganz viel über Igel gelernt. Frau Krohn hat uns was über Igel vorgelesen und dann haben wir Igelverstecke im Garten gesucht. Sie verstecken sich im Laub und schlafen den Winter durch. Es war toll.


Die Kinder stellen Igel aus Ton her - Rechts: Die fertigen Tonigel

Bericht und Fotografien: Frau Krohn

21. November 2017
Unvergleichlich: Die 5a betrachtet afrikanische
und europäische Kunstwerke im Bode-Museum!

Links: Auf dem roten Teppich warten die Kinder auf den Beginn des Workshops
Rechts: Erster Vergleich: Europäischer Engel und afrikanische Prinzessin

Auf zahlreichen Museumsbesuchen haben die Schüler der Klasse 5a in den letzten beiden Jahren ihren Horizont beträchtlich erweitert. Zuletzt haben sie vor einer Woche im Neuen Museum gelernt, in Hieroglyphen zu schreiben. Durch die vielen Museumsgänge sind die Fünftklässler schon zu richtigen Ausstellungsexperten geworden! So lag es nahe, bei der jüngsten Exkursion einmal nicht nur über die Exponate, sondern auch über die Gedanken hinter der Ausstellung nachzudenken – ein Museumsbesuch auf der Meta-Ebene also!


Gegenseitige Beeinflussung: Der Leopard als Wasserspender ist die afrikanische Reaktion auf den Löwen der Europäer

Bestens dafür geeignet erschien die neueste Sonderschau des Bode-Museums, das die Kinder bereits vom letzten Schuljahr kannten, als sie im dortigen Münzkabinett ihre eigenen Münzen prägen durften. Hauptsächlich präsentiert das Bode-Museum Skulpturen und byzantinische Kunst. Derzeit sind jedoch auch afrikanische Kunstwerke zu bewundern, die experimentell den europäischen Artefakten gegenübergestellt werden. Die Gründe dafür sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkundeten die Kinder heute in einem spannenden Workshop!


Kraftmeierei auf europäisch und afrikanisch: Der Heilige Georg bezwingt einen Drachen, während der afrikanische König auf die unheimliche Kraft setzt, die Zwillingen zugesprochen wurde

Nach der Begrüßung durch die Museumspädagogin bemerkten die Fünftklässler bereits bei der ersten Gegenüberstellung, dass in früheren Zeiten Kunstwerke aus Europa und jene aus anderen Erdteilen sehr unterschiedliche Wertschätzung erfuhren: Niemand wäre auf die Idee gekommen, die Inventarnummer einem Putto von Donatello, also einer Engelsfigur aus dem 15. Jahrhundert, einfach auf den Rücken zu schmieren, wie es ein Archivar ohne Skrupel bei einer Prinzessinnenfigur aus dem Königreich Benin getan hatte. Auch die Tatsache, dass der Name des Putto-Schöpfers bekannt ist, während damals niemanden interessierte, wer eigentlich die Messing-Figur in Afrika entworfen hatte, machte schnell die Überheblichkeit deutlich, mit welcher westliche Museumskuratoren auf außereuropäische Kunstwerke schauten.


Schutz unter dem Mantel der Maria in Europa - und durch die Kraftfigur im Kongo

Die Folge dieser kolonialen Sichtweise war die wertende Aufteilung der Exponate in unterschiedliche Museen: Europäische Artefakte landeten in Kunstmuseen, ihre afrikanischen Pendants trotz ähnlicher Kunstfertigkeit in Völkerkundemuseen. Nun wird jedoch gerade in Berlins Mitte das historische Stadtschloss neu gebaut, und im darin geplanten Humboldtforum sollen auch die außereuropäischen Sammlungen der Staatlichen Museen ausgestellt werden. Die Eröffnung ist für Ende 2019 vorgesehen und bei den Überlegungen, wie die bislang in Dahlem präsentierten Stücke angemessen zur Schau gestellt werden könnten, wurde schnell klar, dass ein klassisches ethnologisches Museum kaum zeitgemäß wäre.


Kasim und Marius machen sich Skizzen für den praktischen Teil des Workshops

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Daher werden in der Sonderausstellung im Bode-Museum schon einmal afrikanische und europäische Kunstwerke einander gegenübergestellt, sodass der aufmerksame Besucher Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede entdecken kann. Dass sich die Kulturen auch beeinflussten, machte der Vergleich zwischen einem portugiesischen Wasserspender in Löwen-Form und einem afrikanischen in Gestalt eines Leoparden deutlich. Bei der ersten Begegnung im Königreich Benin hatten die Europäer ihren staunenden Gastgebern den Löwen präsentiert – und als sie einige Jahre später an diesen Ort zurückkehrten, wurde ihnen der prächtige Leopard vorgestellt!


Links: Emily und Aida können aus einer Vielzahl an Materialien wählen
Rechts: Meryem hat sich schon für den Grundaufbau ihrer Kraftfigur entschieden

Die Darstellung von Kraft wurde verglichen durch eine Skulptur aus Lindenholz von Tillmann Riemenschneider, die den Heiligen Georg beim Bezwingen eines Drachens zeigte. In bestimmten afrikanischen Kulturen wurde Zwillingen große und kaum zu kontrollierende Kraft zugeschrieben, wie eine eindrucksvolle Skulptur zum Ausdruck brachte. Konzentriert waren die Kinder bei der Sache und machten erstaunliche Entdeckungen. Anas etwa bemerkte, dass die afrikanischen Figuren eher statisch wirken, während die europäischen Werke oft vor Dynamik nur so strotzen.


Mit viel Gespür für Details färben die Kinder ihre Figuren

Interessant war auch, wovon sich die Menschen in Europa und Afrika Schutz versprachen. So betrachteten die Menschen im europäischen Mittelalter Maria als Beschützerin der Gläubigen, die unter dem übergroßen Mantel der Gottesmutter Unterschlupf finden. Im Kongo hingegen entstanden ebenfalls aus Holz imposante Kraftfiguren. Sie wurden mit natürlichen Substanzen gefüllt, die der Figur Kraft verleihen sollten, um ihr Dort zu beschützen. Wurden Verträge geschlossen oder Urteile gesprochen, wurde zur Bekräftigung ein Nagel in die Figur gehauen.


Sadiyes und Zeyneps Figuren erhalten auch noch Federschmuck

Nach dieser faszinierenden Gegenüberstellung, die viele neue Einblicke schaffte, ging es für die Kinder im Atelier des Museums praktisch weiter: Nun durften sie aus einer fast schon erschlagenden Vielzahl an Materialien wählen, um eine eigene Schutzfigur herzustellen. Dabei entstanden sehr interessante Wesen, die auch europäische und afrikanische Ideenwelten kreativ verbanden: Afrikanisch angehauchte Figuren erhielten etwa einen Marien-ähnlichen Schutzmantel! Am Ende konnte jedes Kind seine individuelle Schutzfigur mit nach Hause nehmen und dort von einem wieder einmal sehr interessanten Ausflug berichten!


Osama und Erva präsentieren ihre fertigen Kraftfiguren!

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

20. November 2017
Zeichen setzen im Neuen Museum:
Die 5a lernt in Hieroglyphen zu schreiben!


Devrim, Meryem, Mert, Yasmin und Kasim präsentieren ihren in Hieroglyphen geschriebenen Namen - auf echtem Papyrus!

Einen großen zivilisatorischen Sprung in der Geschichte der Menschheit erlebte die Klasse 5a zuletzt im Fach Gesellschaftswissenschaften: Besprachen die Kinder noch vor wenigen Wochen, wie ihre Vorfahren in der Jungsteinzeit gerade erst begonnen hatten, Ackerbau und Viehzucht zu betreiben, waren sie nun inmitten einer faszinierenden Hochkultur angekommen: im Alten Ägypten! Gebannt erfuhren die Schüler im Unterricht, wie Hunderte Menschen zusammenarbeiten mussten, um die jährliche Nilüberschwemmung für ihre Felder nutzen zu können, und wie aus losen Dorfgemeinschaften ein Großreich entstanden war, das Tausende Jahre Bestand haben sollte und beeindruckende Entdeckungen und Erfindungen wie den Kalender hervorbrachte!


Links: Geduldig warten die Kinder auf den Beginn der Führung - Rechts: Ramin ist von der Kunstfertigkeit der Ägypter sichtlich beeindruckt

Eine weitere sehr wichtige kulturelle Errungenschaft ist die Schrift, die die Ägypter entwickelten – und weil Hieroglyphen neben Pyramiden und Mumien für Kinder zum Interessantesten am Thema Ägypten gehören, ging es für die 5a heute zum zweiten Mal in diesem Schuljahr ins Neue Museum auf der Museumsinsel. Dort wartete eine waschechte Ägyptologin auf die neugierigen Schüler, um ihnen die Schriftzeichen der alten Ägypter beizubringen!


Links: Wohin man auch schaut: Überall Hieroglyphen! - Rechts: Die Kinder betrachten die Nachbildung des Steins von Rosetta

Nachdem sie von der Wissenschaftlerin in Empfang genommen worden waren, stellten die Kinder schnell fest, wie allgegenwärtig die Hieroglyphen in Ägypten waren: Auf Tonscherben, als Tempelinschriften oder an den Grabstätten – überall waren die geheimnisvollen Zeichen zu entdecken. Die Führerin berichtete den Schülern auch von den großen Schwierigkeiten der Archäologen, die Bedeutung der Hieroglyphen herauszufinden. Jahrhundertelang schaffte es niemand, die Schrift zu entziffern – bis mithilfe des dreisprachig beschriebenen Steins von Rosetta das Rätsel gelöst werden konnte. Doch Hieroglyphen lesen ist nach wie vor nicht einfach: Vokale fehlen, die Schreibrichtung variiert und die Zeichen können mal für einen Laut, mal für ein ganzes Wort stehen! Die Kinder waren dann auch sehr beeindruckt, wie es ihrer Gastgeberin gelang, trotz dieser Hindernisse ganze Grabinschriften in fließendem Altägyptisch vorzulesen!


Links: Zeynep ist bereit zum Schreiben der Hieroglyphen
Rechts: Voller Hingabe machen sich die Schüler ans Zeichnen der schwierigen Schriftzeichen

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Nach dieser theoretischen Einführung ging es in den Werkraum des Museums. Dort wurden die Kinder in einer einfachen Variante der Hieroglyphen, bei denen jedes Zeichen für einen Laut steht, neu alphabetisiert! Voller Hingabe zeichneten die Fünftklässler die teilweise sehr schwierigen Zeichen ab, bis sie für jeden Laut ein passendes Symbol auf ihrem Blatt hatten. Nun hieß es für die Schüler, auf einem echten Papyrusstück ihren eigenen Namen mit Hieroglyphen zu schreiben, doch das war gar nicht so einfach: Da die Hieroglyphen eine Lautschrift darstellen, mussten die Buchstaben zunächst in den passenden Laut „übersetzt“ werden.


Links: Emily und Aida haben schon alle Schriftzeichen abgezeichnet! - Rechts: Auch Erva und Meltem sind fertig!

Sadiye, deren Anfangsbuchstabe wie ein „sch“ gesprochen wird, durfte folglich nicht das Symbol für „s“, sondern musste jenes für „sch“ verwenden. Yasmin suchte zunächst vergeblich ein „y“, ehe sie erkannte, dass sie das Zeichen für „j“ verwenden muss. Ganz ähnlich erging es Devrim, der das Zeichen für „f“ für seinen dritten Buchstaben schreiben musste. Am Ende gelang es aber allen Kindern, ihren Namen mit Hieroglyphen zu schreiben und mit dem passenden Schlusszeichen noch zu zeigen, ob sie ein Junge oder ein Mädchen sind. Einige Schüler planten sogar in ihrer Begeisterung, die am folgenden Tag anstehende Deutsch-Klassenarbeit in Hieroglyphen zu verfassen – ein Vorhaben, von dem sie ihr Klassenlehrer dann aber doch noch abbringen konnte!


Links: Kasim präsentiert stolz seinen Namen auf Alt-Ägyptisch
Rechts: Yasmin und Meryem sind ebenfalls fertig - und haben auch an das Schlusszeichen für "Mädchen" gedacht

Abgeschlossen wurde der sehr gelungene Workshop von einem gruseligen Besuch bei den Mumien des Museums. Dort lernten die Kinder noch einiges über die Jenseitsvorstellungen der Ägypter – ein willkommener Ausblick auf die nächsten Gewi-Stunden, in denen die Kinder noch viel über die Götterwelt der Ägypter, ihre Gesellschaft und die verschiedenen Pharaonen erfahren werden!


Abschluss des Workshops - und Ausblick auf die nächsten Gewi-Stunden: Besuch bei den Mumien

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

17. November 2017
SchulKinoWochen in Berlin - Die Willkommensklasse ist dabei.

Die Klasse vor dem Titania-Palast

Während der SchulKinoWochen Berlin werden in diesem Jahr 250 Filme in zwei Wochen gezeigt, verteilt auf 30 Kinos in der ganzen Stadt. Die Vision Kino-Netzwerk für Film- und Medienkompetenz organisiert dieses Ereignis jedes Jahr im Herbst.
Die Auswahl an Filmen ist riesig, es sind alle Altersgruppen eingeladen, und das Themenspektrum ist weit gefächert. Es gibt Animationsfilme für die ganz Kleinen, Dokumentarfilme und anspruchsvolle Spielfilme für die älteren Schüler.
Dazu werden vielfältige Unterrichtsmaterialien zur Verfügung gestellt.
Für Willkommensklassen und Sprachanfänger Deutsch gibt es besondere Angebote. Filme, die mit wenig Sprache auskommen, deren Handlung gut verständlich ist, oder Geschichten, die weltweit bekannt sind.

So fiel unsere Wahl auf die Neuverfilmung von „Heidi“. Der Roman von Johanna Spyri ist in 60 Sprachen übersetzt und es gibt unzählige Filmversionen des Romans. Sogar in Japan verehrt man Heidi.
Viele kennen die Geschichte des Waisenkindes Heidi, das bei seinem Großvater, der „Alm-Öhi“ in den Schweizer Bergen aufwächst. Sie lebt ein glückliches und unbeschwertes Leben in der Bergwelt, bis sie in die ihr unbekannte Großstadt Frankfurt geschickt wird. Dort soll sie zur Schule gehen und sich um das kranke Mädchen Klara kümmern...
Besonders geeignet für Willkommensklassen sind die Themen Stadt und Land, unterschiedliche Familien, Verlust der Heimat und Freundschaften.
Und so waren auch unsere Schüler sofort in den Bann der Geschichte gezogen.


Links: Das Heidi Filmplakat von STUDIOCANAL GmbH - Rechts:Unterrichtsmaterialien der Stiftung Lesen

„Der Film war sehr, sehr gut.“ sagen alle, und nun fragen sie jeden Tag, wann wir denn wieder ins Kino gehen können.
Angeregt durch das spannende Kinoerlebnis berichten die Sprachanfänger zum ersten Mal selbst, die Texte sind leicht korrigiert worden.

Lazya aus dem Irak, 10 Jahre alt, seit 4 Monaten in der Klasse:
Heute waren wir in dem Kino.Heidi ist 8 Jahre alt. Heidi wohnt in den Bergen. Sie hat eine Freundin, sie heißt Klara. Heidi liebt Ziegen. Sie hat drei Katzen. Klara wohnt in der Stadt. Sie kann nicht laufen...

Zina aus Syrien, 12 Jahre alt, seit drei Monaten in der Klasse:
Mir hat Heidi gefallen, weil sie so nett war. Der Großvater war zuerst ein bisschen böse, weil er kennt kein Heidi. Dann war er sehr glücklich mit Heidi. Der Peter war Freund von Heidi. Die Frau Rottenmeier war sehr böse. Klara war die Freundin von Heidi, sie wohnt in der Stadt. Die Stadt heißt Frankfurt. Heidi konnte auch lesen. Die Großmutter hatte für Heidi ein Buch gegeben, aber Heidi musste selber schreiben. Und die Geschichte geht weiter? Ich war in der Kino. Da war sehr gut.

Ilias aus Polen, 9 Jahre alt, seit drei Monaten in der Klasse:
Heute waren wir im Kino. Das Kino heißt Titania-Palast. Dieses Kino ist in Steglitz. Heidi wohnt in den Bergen. Großvater hackt Holz. Heidi ist umgezogen nach Frankfurt. In Frankfurt wohnt Heidi in einem großen Haus. Heidi hat eine Krankheit, Heimweh. Heidi ist zurückgekommen zu Schweiz. Alle waren glücklich.

Syheon aus Korea, 10 Jahre alt, seit 4 Monaten in der Klasse:
Heidi wohnt in den Bergen. Sie hat eine Freundin, sie heißt Klara. Und Heidi hat einen Freund. Er heißt Peter und er ist ein Geißenhirte. Also dieser Film war sehr gut!


Die Kinder warten gespannt auf den Film

Bericht: Lazya, Zina, Ilias und Frau Posth - Fotografien: Frau Posth

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